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Das Jahr 2010 begann recht erfreulich. Dank der Unterstützung der Rhön-Rennsteig Sparkasse konnte das Waffenmuseum eine bedeutsame Medaillensammlung des bekannten Suhler Graveurs Veith Döll erwerben. Die finanzielle Abwicklung übernahmen wir als Förderverein.
Mit maßgeblicher Unterstützung unseres Vereinsmitgliedes Frank Weiske konnte letztes Jahr eine großartige Porzellan-Ausstellung der alten Suhler Familie “Schlegelmilch” geplant werden. Dank einiger Suhler Bürger ist es gelungen, als Sonderausstellung in den Räumen des Museums viele interessante Porzellan-Exponate der Fa. Schlegelmilch dieses Jahr zeigen zu können.
Herzlichen Dank allen Beteiligten!
Allerdings wird das Jahr uns auch sehr stark fordern. Bereits im vergangenen Jahr waren wir an der Erstellung eines Organisations- und Maßnahmeplanes beteiligt. Leider wurde ein Teil sofort verworfen. Organisatorische Veränderungen und finanzielle Schwierigkeiten der Stadtverwaltung erschweren die Museumsarbeit.
Hier stehen wir als Förderverein mit in der Verantwortung. Das “Goldene Kalb” der Stadt Suhl darf nicht untergehen. Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, dass die Museumsarbeit nicht gefährdet wird.
Der Interessentenkreis wird mehr und mehr durch Verschärfungen der entsprechenden Gesetzen geschrumpft.
So müssen wir gemeinsam mit anderen Vereinen und Verbänden auch in der Stadt Suhl versuchen, vermehrt ausländische Gäste zu überzeugen. Dies geht nur, wenn auch bestimmte Rahmenbedingungen, wie z. Bsp. Alternativprogramme für Partner, die sich nicht für diesen Bereich interessieren, anbieten können.
Aber auch Erfreulichs wird uns erwarten.
Auf Vorschlag von Dr. Fritze haben wir für unsere Mitglieder ein Vereinsheft gestaltet. “Der Laffer”, ein außergewöhnlicher Name. Abgeleitet von dem Wort “Läufer” waren die Läufer doch neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als “Transporteur von Waffenteilen” die Medien von damals. Schneller als heutige Zeitungen wurden so die Neuigkeiten verbreitet.
Titelthema unserer diesjährigen Ausgabe: Maschinengewehr Mod. Dreyse 13 kd. Vom “Schrottbündel bis zum schußfähigen Maschinengewehr”, eine Glanzleistung unseres Restaurators M. Dürkoop.
Weiterer Höhepunkt:
Speziell zum Kindertag am 01. Juni haben wir uns gemeinsam mit dem Museum und unserem Haus-Grafiker Klaus-Dieter Hornig (Erfurt) sowie dessen Verleger René Burkhardt (Erfurt) etwas einfallen lassen!
Erstmalig erscheint unser “Friedward”, das neue Maskottchen des Waffenmuseums.
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